Kroatien

Wo unsere Balkanreise unverhofft im Hebst 2025 abgebrochen wurde, endet diese nun mit vielen neuen Eindrücken der verschiedenen Kulturen in den baltischen Staaten. Wir durften  herzliche, ehrliche   Gastfreundschaften erleben. Es war eine Reise zwischen Orient  und Okzident mit all seinem Fassetten

Reichtum, was auch die verschiedenen Länder prägt. Sei es nationaler Stolz und verschiedene Glaubensgemeinschaften, welche sich hier verschmelzen.

Nationalpark Plitvicer See - ältester und grösster Nationalpark von Kroatien und ist UNESCO- Welterbe.

Lost Place - Die Flugzeugkaverne Zeljava an der bosnisch-kroatischen Grenze war die grösste militärische Flugzeugkaverne in Europa. Sie fasste bis zu 80 Kampfflugzeuge. Davor befinden sich 5 Startbahnen, von wo aus die Kampfjet aus dem Berg direkt in die Luft abheben konnten.

Bosnien Herzegowina

Nationalpark Una -  der Park erstreckt sich über eine Fläche von 20 000 Hektaren und ist der 3. grösste Park von Bosnien.

Jacje - Das Wahrzeichen der Stadt sind unbestritten die spektakulären Pliva Wasserfälle. Die Kulisse der gut erhaltenen, mittelalterliche Befestigungsanlage tut ihr übriges dazu.

 

Winterolympiade 1984 - mit einer wieder erstellten Gondelbahn erreicht man die extra für die Olympiade erstellte Bobbahn, welche von der Natur zurückerobert wird, und neue Gestaltungsflächen bietet. 

Besteigung des Hausberges von Sarajevo - Trebevic über die Ostflanke auf 1'630 m.ü.M

Sarajevo - ist eine pulsierende Stadt zwischen Orient und Okzident. Man findet hier Moschen, Synagogen, orthodoxe und katholische Kirchen nebeneinander. Die "Bascarsija"(Hauptmarkt) ist das älteste Viertel. Sie ist der Handelsplatz für Handwerker aus den umliegenden Dörfern. 

Bosnienkrieg und Belagerung  - Im Stadtteil Butmir liegt der Kriegstunnel. Er wurde auch der "Tunnel der Rettung" genannt. Durch den Tunnel  wurde während der Belagerung von Sarajevo Lebensmittel, Medikamente, Waffen und Munition transportiert. Für die Menschen war es die einzige Möglichkeit die Stadt zu verlassen. An der Promenade erinnern rot eingefärbte Granateinschläge an die Auseinandersetzungen.

Konic - ist bekannt für die gewaltige Bunkeranlage. Im Falle eines Atomkriegs sollte der Bunker den jugoslawischen Staatspräsidenten (Tito) sowie seine Familie und engsten Mitarbeiter Zuflucht bieten. Er bietet Schutz für 350 Personen für 6 Monate.

Mostar - ist politisch, kulturell und wirtschaftlich die wichtigste Stadt der Herzegowina. Seit dem Bosnienkrieg ist Mostar eine geteilte Stadt, wenn auch ohne sichtbare Mauer. In West-Mostar leben fast ausschliesslich bosnische Kroaten, in Ost-Mostar Bosniaken.  Bis heute gibt es zwei Verwaltungen, zwei Universitäten, zwei Schulsysteme und sogar zwei Busbahnhöfe. Vereint ist Mostar bis heute nicht. Die Spuren des Krieges sind heute noch sichtbar.

Festung Stjepan grad- trohnt oberhalb von Blagai und der Buna Quelle.

Blagai - das Derwischkloster wurde Ende des 15. J. Anfang 16. J. erbaut, und war für damalige Verhältnisse mit einer hauseigenen Mühle, einem Bad und Fussbodenheizung luxuriös ausgestattet. Die Buna Quelle ist eine typische Karst-Quelle. Das Wasser sprudelt aus einer höhlenähnlichen Felsöffnung. Über der Quelle bzw. Klöster erhebt sich etwa 200m Hohe Felsen.

Darson - das Stonehenge von BIH

Trebinje - nach Mostar die zweit grösste Stadt in Herzegowina. Trebinje hat es in Studien auf Residenztauglichkeit für das Alter auf den zweiten Platz gebracht.

Montenegro 

Rijeka Crnojevica - das ruhige Dorf ist Ausgangspunkt für eine Bootstour im Amazonas vom Skutarisee. Mit einer Länge von 50 km und 15 km Breite ist er der grösste See von Montenegro. Dieses einzigartige Wasser- und Feuchtgebiet mit zahlreichen Inseln liegt inmitten einer grünen Berglandschaft.

Flussläufig und über Stock und Stein erreicht man eine grosse Höhle (Obodska Pecina) die auf den ersten 100 Meter sehr gross ist. Eine weitere Besichtigung mit Führung bekommt man in Cetinje "Lipa Cave",  welche die grösste Höhle in Montenegro ist.

Albanien

Kukes nach Shkodra - Mitten im Nirdgendwo durchquert man das Werksgelände der Lajthiza Minerlawasserfabrik, die hier eine Abfüllanlage betreibt. Weiter entdeckt  man einige Relikte des damaligen Bergbaus. Zum Abschluss dieser Tour lassen wir uns beim Agroturizem Mrizi i Zanave verwöhnen.

Peshkopia Richtung Kukes -  Unterwegs auf der Panoramastrasse biete sich immer wieder wunderschöne Ausblicke mit eindrucksvollen Gebriegspanorama. Auf einem der zahlreichen Passüberquerung befinden sich einige eine Moscheen und ein Partisanendenkmale. 

Tushemisht - Besuch des "Klein-Venedig" mit dem Naturpark Drilon. Bronzefigur von Teeto Ollga, welche die Hauptfigur der Spielfilmkomödie "Die Dame aus der Stadt" hier im Dorf gedreht wurde.

 Nordmazedonien

Weitere Impressionen rund um den Ohridsee - Orthodoxes Kloster Sveti Naum mit div. Quellen, gespiesen vom höherliegendem Prespasee.

Ohrid - Die Stadt der 365 Kirchen - für jeden Tag eine - brachte Ohrid auch den Namen "Jerusalem des Balkans"ein. Sie gilt als eine der ältesten Stadt Nordmazedonien.

Vom Prespasee zum Ohridsee erschliesst sich ein 250 Quadratkilometer grosser Nationalpark. Die Passhöhe liegt bei 1576 m.ü.M. Wo noch viel Schnee, im April, liegt.

Der grosse Prespasee gilt als sehr fischreich und ist Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Besonders bedeutsam ist er als Brut- und Überwinterungsplatz der Krauskopf-Pelikane und des Rosa Pelikans. Auf einer Höhe von 850 m dehnst sich der See über eine Gesamtfläche von 273 Quadratkilometer aus. Der grösste Anteil davon liegt in Nordmazedonien und  Albanien, ein kleiner Teil im Süden gehört zu Grienchenland.

 Balkan Tour - erste Station Griechenland

Rio Andirrio-Brücke (eröffnet 2004)

Delphi - Das Orakel war in der Antike eine der bedeutendsten Städte Griechenland. Im berühmten Orakel von Delphi sagte die Pyhtia- eine Priesterin - den Herrschern der griechischen Welten die Zukunft voraus

Halbinsel Pelion - Üppig grün zeigt sich die Halbinsel . Dichte urwaldartige Vegetation, malerische Bergdörfer mit traditioneller Architektur, unzählige Wanderpfade, sprudelnde Quellen und traumhafte Ausblicke auf das Meer ein Paradies für Naturliebhaber.

Pilionbahn (Schmalspurbahn Trenaki) - Die Pilionbahn ist eine Schmalspurbahn mit einer Spurbreite von 600 mm. Die Bauarbeiten der ursprünglichen Strecke begann 1881, sie wurde 1904 fertig gestellt und verband das Bergdorf Milies im Herzen von Pilion-Halbinsel mit der Hafenstadt Volvos.

Die schwebenden Klöster von Meteora - Mitten im Herzen von Griechenland, östlich von Pindos-Gebierges und am Rande der kleinen  Stadt Kalambaka ragen einzigartige und nahe zu bizarr geformte Sandsteinfelsen in den Himmel. Es sind Steinfelsen, auf den sich die Meteora Klöster befinden. Von 24 Klöster sind 6 noch heute von Mönchen und Nonnen bewohnt. Die restlichen sind entweder schwer zu erreichen oder einsturzgefährdet.